„Die Pioneers of Change halten schon seit vielen Jahren Ausschau nach Lösungen und zeigen auf, wie wir gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten können.“
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident von Österreich
WAS ist Art of Change?
Bei Art of Change bekommst du Impulse, praktische Werkzeuge, Räume für gemeinsames Lernen und Erleben – und kommst mit Menschen in Verbindung, die wie du Veränderung gestalten.
280 Menschen, vier Tage, Alpbach 2024.
01
Ansatz
Warum es wichtig ist, dass uns unsere Arbeit nährt statt erschöpft.
Warum es Art of Change braucht
Wer viel bewegen will, arbeitet oft am Limit.
Die Welt ist komplexer, polarisierter und unberechenbarer geworden. Mehr denn je braucht es Menschen, die sich kraftvoll dafür einsetzen, Organisationen und Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten. Doch wer an zentralen Zukunftsfragen arbeitet, steht oft unter hohem Druck – die Spannung zwischen hohem Einsatz und den eigenen Grenzen wächst.
Gleichzeitig prägen uns Vorstellungen darüber, wie Arbeit und Veränderung funktionieren sollen – viel alleine tragen, Lösungen finden, weitermachen. Für die Herausforderungen unserer Zeit reicht diese Logik nicht mehr.
Komplexität
Die Gegenwart ist widersprüchlich, die Zukunft schwer vorhersehbar – und das Gefühl der Ohnmacht gegenüber komplexen Systemen wächst.
Ressourcenknappheit
Zeit, Geld und personelle Ressourcen sind begrenzt – während Anforderungen und Aufgaben weiter wachsen.
Isolation
Wer neue Wege geht, fühlt sich damit oft allein. Es fehlen Räume für Vertrauen, Austausch und gemeinsames Lernen.
Erschöpfung
Hohe Verantwortung und emotionale Belastung zehren an Energie und Kraft – gerade, wenn der eigene Anspruch groß ist.
„Die beste Antwort auf die Frage: Was kann ich als Einzelne:r tun ist: Nicht einzeln bleiben.“
Katharina Rogenhofer
Unser Ansatz
Wellbeing wirkt – from Me to We to Us
Es braucht ein anderes Verständnis davon, wie wir Veränderung gestalten.
Art of Change steht für dieses neue Wie: eine neue Art zu arbeiten und zusammenzuwirken, in der wir mit uns selbst, mit anderen und mit dem, wofür wir wirken, verbunden bleiben.
Dabei spielen drei Ebenen zusammen: Me – die eigene Person, We – die Zusammenarbeit im Team und Us – das größere System.
Me · SelbstWIRKSAMKEIT
Von Selbstausbeutung zu Selbstfürsorge
Stabilität, Selbstregulation und Klarheit über Prioritäten und Grenzen schaffen die Grundlage dafür, langfristig handlungsfähig zu bleiben. Was in uns geschieht, wirkt auf alles aus, was wir bewegen.
We · Beziehung & ZUSAMMENARBEIT
Von Erschöpfung zu lebendiger Kooperation
Tiefes Zuhören schafft die Grundlage für Vertrauen. Ein konstruktiver Umgang mit Spannungen, die Unterscheidung von Person und Rolle sowie Strukturen, die Energie geben, ermöglichen tragfähige Zusammenarbeit.
Us · VERNETZUNG & KOLLEKTIVES WIRKEN
Vom Einzelkampf zu gemeinsamer Wirksamkeit
Menschen und Initiativen verbinden sich über Sektoren hinweg. Gemeinsame Verantwortung und neue Formen der Zusammenarbeit schaffen Handlungsspielräume dort, wo Polarisierung und Spaltung komplexe Antworten erfordern.
Designprinzipien
Der Unterschied liegt in dem Wie
„Und in dem Wie, da liegt der ganze Unterschied.“
Hugo von Hofmannsthal
Wer teilnimmt, spürt es sofort. Diese sechs Prinzipien prägen Haltung, Methodik und Ablauf jedes Formats.
01
Begegnung auf Augenhöhe– als Menschen nicht in unseren Rollen
Wir schaffen eine Atmosphäre, in der Verletzlichkeit und Echtheit willkommen sind.
02
Gelebte regenerative Kultur – Fürsorge & Präsenz
Pausen und Räume für körperliche & mentale Verarbeitung ermöglichen Regeneration.
03
Bedeutsame Beziehungen statt Networking
Strukturierte Austauschformate ermöglichen Begegnungen, aus denen langfristige Verbindungen wachsen.
04
Selbst erfahren und ausprobieren – statt nur darüber zu sprechen
Künstlerische und körperorientierte Methoden verankern Lernprozesse, stärken Präsenz & Kreativität.
05
Was hier entsteht, wirkt weiter – über das Event hinaus
Neue Handlungs- und Beziehungsmuster entstehen und wirken im Alltag weiter.
Alle Beteiligten gehen mit neuer Energie und Klarheit für das, was vor ihnen liegt hinaus.
02
Formate
Perspektiven, Werkzeuge & Community – online und in Präsenz
Jedes Format steht für sich – und zugleich baut eines auf dem anderen auf.
ab Oktober 2026
WEBINARE – INSPIRATION
Kostenlose Online-Abende
Start 6. Nov. 2026
PRAXISKURS: SELBSTFÜHRUNG
Regeneration & Resilienz – 5 Module
Start: Frühjahr 2027
PRAXISKURS: TEAM & KULTUR
5 Module zur Zusammenarbeit
Juni 2027
HEARTH SUMMIT
Internationales Live-Event in Wien
Dezember 2027
WINTER-RETREAT VERTIEFUNG
Fünf Tage einfach nur auftanken
Webinare
Kostenlos · ab Oktober 2026
Offene Online-Abende
ab Oktober 2026 · je rund 90 Minuten
Impulse, Erfahrungen und Praxistipps zu Selbstführung, Zusammenarbeit und regenerativer Kultur, mit Raum für Fragen und Austausch
Praxiskurse
Online · je 5 Module über elf Wochen
Praxiskurs Selbstführung
6. November 2026 – 22. Januar 2027 · Termine stehen
Energie zurückholen, halten und die eigene Wirksamkeit gestalten. Mit praktischen Methoden und Impulsen von Verena König und Kristin Neff.
Praxiskurs Team & Kultur
Frühjahr 2027 · Termine folgen
Vertrauen aufbauen, Spannungen früh erkennen, Person und Rolle trennen. Führen, ohne andere auszubrennen.
Hearth Summit
In Präsenz · 21.–23. Juni 2027 · Wien
Hearth Summit Austria 2027
21.–23. Juni 2027 · Europahaus Wien
Zweieinhalb Tage Impulse, Tools und Begegnungen, aus denen tragfähige Kooperationen entstehen.
Für Wen Art of change ist
Für Menschen, die Veränderung gestalten
Art of Change richtet sich an Menschen aus verschiedenen Bereichen, die Verantwortung übernehmen und gesellschaftlichen Wandel gestalten – oft an den Schnittstellen von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Social Entrepreneurs
Menschen, die mit neuen Ideen und Unternehmen gesellschaftliche Wirkung schaffen.
Aktivist:innen
Menschen, die Kampagnen gestalten, Menschen mobilisieren und für Gerechtigkeit und Systemwandel eintreten.
Führungskräfte & Innovator:innen
Menschen, die Wandel in Unternehmen, Politik und Verwaltung vorantreiben.
Bildung & Wissenschaft
Menschen, die Wissen vermitteln, Forschung voranbringen und die nächste Generation begleiten.
Philanthrop:innen
Menschen, die Menschen, Organisationen und Ideen für eine bessere Zukunft fördern.
Künstler:innen & Begleiter:innen
Menschen, die neue Perspektiven eröffnen und Räume für Reflexion, Dialog und Kulturwandel schaffen.
03
Rückblick
Was bisher gewachsen ist.
Rückblick
Bisherige Events: Alpbach 2024, Goldegg 2025
Vielleicht ist das Wertvollste in unserer beschleunigten Zeit, wirklich zusammenzukommen und einander zu begegnen. Im Rahmen von Art of Change haben bereits zwei Veranstaltungen stattgefunden: 2024 in Alpbach mit 280 Menschen, 2025 in Goldegg mit 120.
„Der Art of Change Summit hat mich mit Hoffnung genährt. Zu wissen, dass viele Menschen in unterschiedlichen Bereichen an einer lebendigen Zukunft arbeiten, und zusammen mit ihnen in einem großen Raum zu sein und sie wahrhaftig zu spüren: das war der große Unterschied.“
Stefan Kainz, Geschäftsführer klimja
„Es war die Art, wie wir miteinander waren. Wie wir uns Zeit genommen haben, einander zuzuhören, uns gegenseitig zu stärken. Das hat oft mehr gewirkt als die Vorträge.“
Teilnehmerin, Summit 2024
„Die Qualität und Vielfalt der Teilnehmenden war außergewöhnlich, von Aktivist:innen über Social Entrepreneurs bis zu Führungskräften aus etablierten Organisationen.“
Teilnehmer, Summit 2024
Beitragende der bisherigen Programme
Eine Auswahl aus 2024 und 2025. Wer 2027 beiträgt, geben wir laufend bekannt.
Natalie Knapp
Philosophin, Autorin
Daniel Auf der Mauer
Conflict Transformation
Martin Grassberger
Arzt & Biologe/Anthropologe
Elisabeth Hahnke
Rock Your Life!
Lino Zeddies
Reinventing Society
Matthias Strolz
Parteigründer & Potenzialentfalter
Nora Wilhelm
Social Innovator & Systemic Entrepreneur
Kéré Wellensiek
Human Balance Training
Nipun Mehta
Internationaler Pionier für Schenk-Ökonomie
Bart Weetjens
Regenerative Self Leadership & Zen-Mönch
Joana Breidenbach
New Work-Pionierin
Aaron Pereira
Initiator des Wellbeing-Projects
04
Über uns
Eine internationale Bewegung, ein wachsendes Netzwerk und Pioneers of Change.
International vernetzt
Wir sind Teil einer internationalen Bewegung
Der Ursprung von Art of Change liegt in der Freundschaft von Martin Kirchner zu Aaron Pereira, der ihn eingeladen hat, einen österreichischen “Hearth Summit” zu veranstalten. Aaron gründete nach einer tiefgreifenden Veränderungsphase das internationale Wellbeing Project.
Aus einer zündenden Idee ist eine weltweite Bewegung gewachsen: in vielen Ländern wurden Hearth Summits initiiert. Hearth[hɑːθ] ist das englische Wort für die Feuerstelle: der Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich nähren und wärmen, bevor sie wieder hinausgehen.
Pioneers of Change ist mit eingeladen, diese Bewegung in den deutschsprachigen Raum zu bringen. Nach Alpbach 2024 und Berlin 2025 (veranstaltet vom Betterplace Lab) findet der nächste Hearth Summit 2027 in Wien statt.
Im deutschsprachigen Raum arbeiten viele an derselben Frage: Wie bleiben wir wirksam, ohne uns selbst auszubeuten? In Organisationsentwicklung, Netzwerken, Forschung, Stiftungen, Unternehmen und Kunst entstehen wertvolle Ansätze – oft verstreut und ohne voneinander zu wissen.
Das Wellbeing Project hat Pioneers of Change eingeladen, diese Verbindungen im deutschsprachigen Raum aufzubauen. Menschen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander zu verbinden, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege des Wirkens zu erkunden.
Wir sind Teil dieses Ecosystems – und wollen es weiter stärken und zum Leben bringen.
Pioneers of Change gibt es seit 2010. Wir sind ein gemeinnütziger Verein in Niederösterreich und arbeiten mit einem kleinen festen Team, einem Kreis erfahrener Begleiter:innen und vielen Menschen, die Inhalte beitragen, ohne dafür bezahlt zu werden.
Initiator von Pioneers of Change, langjähriger Freund von Aaron Perreira, bei Art of Change in vielen Rollen: Moderation, Vernetzung, Finanzierung
„Ich kenne das gut: viel Verantwortung tragen, Dinge voranbringen – und dabei manchmal zu wenig Raum für mich selbst und meine Beziehungen haben. Als Initiator bei Pioneers of Change und in unserem Cohousing-Projekt erlebe ich das immer wieder. Und ich merke es oft zuerst an meinem Schlaf, wenn es zu viel wird. Je länger wir an Art of Change arbeiten, desto mehr beschäftigt mich deshalb auch die Frage: Wie können wir uns für das engagieren, was uns wichtig ist, ohne dabei selbst auszubrennen?”
Elisabeth Rohrmoser
Projektleitung Art of Change, Konzeption, Kuratierung & Programmplanung und alles, was es für die Umsetzung braucht
„Rund um mich sehe ich viele Menschen, die sich so stark für eine Sache oder für andere einsetzen, dass sie dabei erschöpfen oder sich selbst verlieren. Das beschäftigt und bedrückt mich. Mir ist wichtig, dass sinnvolles Tun auch mit Leichtigkeit, Lebendigkeit und dem Gefühl verbunden sein kann, am richtigen Ort zu sein. Gleichzeitig sehe ich, wie stark wir von inneren Mustern geprägt sind – von einer Kultur der (Selbst-)Ausbeutung und Selbstoptimierung. Was wäre möglich, wenn nicht Druck, sondern Lebendigkeit unser Handeln motivieren würde?“
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